27 März 2012
Neu im Tagesgeldvergleich: Barklays Bank
21 März 2012
Bank of Scotland senkt Tagsgeldzins
10 Oktober 2011
Dexia-Gruppe wird zerschlagen und verstaatlicht
Belgien übernimmt den beglischen Teil der Dexia, Frankreich den französischen Teil, der vor allem als Finanzierer für französische Kommunen aktiv ist. Die deutsche "Dexia Kommunalbank" geht an den französischen Teil.
Tochterunternehmen wie die Denizbank solleb verkauft werden. Hauptinteressent derzeit: die russische Sberbank.
26 September 2011
Tagesgeldvergleich: Hanseatic Bank neu dabei
Neu in den Vergleich aufgenommen haben wir die Hanseatic Bank GmbH & Co KG mit Sitz in Hamburg. Die Hanseatic Bank gehört zu 75% der französischen Großbank Societe Generale und zu 25% dem Otto-Konzern. Die Hanseatic Bank ist Mitglied um Bundesverband privater Banken e.V. und bietet somit eine erweiterte Einlagensicherung.
Details zu den Konditionen finden Sie unter http://www.bankmitarbeiter.de/html/hanseatic_bank.html
19 Juli 2011
Unseriöse Vertriebsmethoden? Commerzbank & comdirect vorerst nicht mehr in unseren Vergleichen
Grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt, dass jeder Bankkunde für seine Kaufentscheidungen z.B. bei Aktien, Zertifikaten usw. selbst verantwortlich ist. Wer sich von "seinem Bankberater" zu bestimmten Anlagen überreden lässt, sollte sich -wenn es schief geht- auch nicht damit rausreden, das er diese Produkt nicht verstanden hat. Produkte, die man nicht versteht, kauft man nicht.
Etwas anders sehe ich das allerdings, wenn man ganz bewusst die Unwissenheit und den großen Vertrauensvorsprung von bestimmten Kunden (z.B. Senioren) wissentlich und systematisch ausnutzt, um bestimmte Finanzprodukte zu verkaufen und so ausschließlich eigene Provisionsinteressen verfolgt. Das ist alles andere als "zielgruppengerechte" Beratung!
Da die Commerzbank AG bei diesem Thema mauert und Beschwerden über derartige Vertriebspraktiken als Einzelfälle abtut, müssen wir der Commerzbank unsere indirekte Mithilfe beim Vertrieb von Commerzbankprodukten leider versagen. Daher habe ich alle Informationen zu Produkten der Commerzbank und comdirect von meinen Internetseiten entfernt. Ebenfalls entfernt wurden alle Werbebanner. Auch habe ich die Webseiten für Werbeanzeigen über das Google-Werbenetzwerk gesperrt.
06 Juli 2011
Neu im Tagesgeldvergleich: moneYou Bank
02 Juni 2011
Ökotest zu Riesterrenten: Kosten fressen Förderung auf
Die vollständige Pressemitteilung von Ökotest finden Sie unter http://presse.oekotest.de/presse/PM-M1106-Riesterrenten.pdf
01 Juni 2011
Bank of Scotland erhöht Zinsen für Tagesgeld
Die Zinssätze gelten für Neu- und Bestandskunden gleichermaßen.
Weitere Infos zum Thema Tagesgeld und einen neutralen Vergleich finden Sie unter: http://www.bankmitarbeiter.de/html/tagesgeld.html
19 Mai 2011
Hamburg-Mannheimer lud Vertreter zu Sex-Party ein...
Siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,763461,0...
Eine kleine Posse zu diesem Thema (Achtung Satire!):
Laut unbestätigten Gerüchten aus dem ungarischen Familienministerium kam es im Februar/März 2008 zu einem signifikanten Anstieg der Geburtenrate im Großraum Budapest. Auffällig war zudem, dass viele der alleinstehenden Mütter den Nachnamen des Vaters mit "Kaiser" angegeben haben. Nick W., der die Figur des Herrn Kaiser jahrelang in der Werbung spielte, sieht wegen der Gefahr unberechtigter Unterhaltsforderungen vorerst von Reisen nach Ungarn ab. Zudem weigerte er sich spontan, die Rolle des Herrn Kaiser in einer geplanten Verfilmung der Ereignisse unter der Regie von Lars von Trier zu spielen.
Wie aus gut unterrichteten Kreisen des Ergo-Konzerns zu erfahren ist, überlegt man, das in Budapest erprobte System mit roten und weißen Bändchen jetzt auch für die weiblichen Angestellten des Ergo-Konzerns einzuführen (Weißes Band= darf nur mit dem Vorstand po... - Rotes Band = muss mit jedem po...). "Effizenz im Tagesgeschäft ist unser höchstes Prinzip" so ein namentlich nicht genannte Unternehmenssprecher. Ungeklärt ist aber noch, wo man künftig die Himmelbetten aufstellen will. Im Gespräch ist, einen Teil der Kantine(n) zu nutzen. Allerdings kann man sich auch eine entsprechende Ausstattung der Kopierräume vorstellen. Die noch vorhandenen Besenkammern sind für Verwaltungsangestellte aufgrund häufiger Rückenleiden nicht geeignet. Gleichstellungsbeauftragte bundesweit bereiten wegen dieser Diskriminierung bereits einen entsprechenden Protest vor. Der könnte allerdings ins Leere laufen, da es im Vorstand von Ergo keine weiblichen Mitglieder gibt.
Als unrichtig hat sich dagegen herausgestellt, dass man auf der Webseite von Ergo (Startseite rechts) unter der Rubrik "Soforthelfer" die Telefonnummern der 20 in Budepest betiligten Damen findet.....auch wenn sich beim Klick auf das "Soforthelfer" ein sog. POP-up-Fenster öffnet....
Es grüsst mit sichtlichem Vergnügen
Ihr Olaf Varlemann
23 März 2011
Provision verschwiegen: OLG verurteilt Sparkasse und nennt Verhalten kriminell
Eine ganze neue Qualität hat das jüngste Urteil des OLG Stuttgart (Az. 9 U 129/10) . Dieses beschied der beklagten Sparkasse Tübingen kriminelles Verhalten. Sollte das Urteil rechtskräftig werden und die Sparkasse mit einem möglichen Berufungsverfahren keinen Erfolg haben, hätte dies eherblich Folgen für ähnliche Rechtsstreitigkeiten und könnte auch zu zahlreichen neuen Schadensersatzforderungen führen. Ein Grund: im Falle kriminellen Handels würde sich die Frist für zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen von 3 auf 30 Jahre verlängern.
Ein echter Durchbruch für Verbraucher?
Das Urteil des OLG ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits macht es absolut Sinn, Kunden im Verkaufsgespräch darüber aufzuklären, dass der Berater (Verkäufer) bzw. dessen Arbeitgeber für bestimmte Produktempfehlungen Provisionen erhält. Andererseits wäre es ziemlich naiv zu glauben, dass Finanzdienstleister sich u.a. die Zeit für eine Beratung (Verkaufsgespräch) nehmen und dann Produkte anbieten, die ihnen keinen Ertrag bringen. Vor allem Banken und Sparkassen aber ein Problem damit, Ihren Kunden erklären zu müssen, dass sie jahrelang auf das Märchen von der "kostenlosen Beratung" hereingefallen sind.
Allerdings sollte man auch nicht außer Acht lassen, dass dieses Urteil ein weiterer Schritt in die Richtung ist (sein kann), dass der Verbraucher eigentlich für nichts verantwortlich ist. Läuft beispielsweise eine Kapitalanlage bestens, freut sich der Kunde. Läuft sie nicht, versucht man von der Bank Schadensersatz wegen Falschberatung zu bekommen. Das Anlagerisiko wird so immer mehr vom Verbraucher auf die Bank/Sparkasse verlagert. Gerichte scheinen den Verbrauchern zunehmend jede Eigenverantwortung abzusprechen.
In der Folge kann es durchaus sein, dass "normalen" Privatkunden künftig nur noch sehr standardisierte Finanzprodukte angeboten werden. Diese werden vergleichsweise wenig Ertrag für die Bank/Sparkasse abwerfen. Und das wird dazu führen, dass aus der sehr persönlichen Hausbankverbindung, die vielen Bankkunden noch immer wichtig ist, letztlich eine reichlich anonyme Bank-Kundenbeziehung wird. Denkbar ist auch, dass das Thema "Honorarberatung" dadurch wieder an Aktualität gewinnt. Der deutsche Bankkunden sollte sich schon einmal mit dem Gedanken vertraut machen, dass eine objektive, verbraucherorientierte und nicht auf Provisionsmaximierung ausgerichtete Beratung nicht umsonst sein kann. Alles andere widerspricht den Grundprinzipien des Wirtschaftslebens.
02 März 2011
EuGH: Geschlecht darf Versicherungsprämien nicht beeinflussen
In der Folge dürften Versicherungsverträge insgesamt teurer werden, denn zum einen müssen die Versicherer Reserven bilden, um tatsächlich vorhandene statitische Unterschiede zwischen Männern und Frauen auszugleichen (siehe z.B. unterschiedliche Lebenserwartung) und zum anderen dürften einige Versicherer sich die Gelegenheit zur Prämienerhöhung "durch die Hintertür" ohnehin nicht entgehen lassen.
Für Männer und Frauen dürften sich in einigen Sparten jeweils Verbesserungen, in anderen Verschlechterungen ergeben. Lebensversicherungen müssten für Männer eigentlich günstiger werden, wohingegen sich private Krankenversicherungen verteuern dürften. Aus Sicht der Frauen ist es genau umgekehrt.
Ob das Urteil des EuGH auch bereits bestehende Versicherungsverträge beeinflusst, war bis lang nicht in Erfahrung zu bringen.
01 März 2011
MCT Fonds: Postbankkunden betrogen?
Das Problem bei diesem Fonds: das damit zu finanzierenende Hotelprojekt in Südafrika ist geplatzt und die Gelder aus Deutschland sind wahrscheinlich komplett verloren. Ob und in welcher Form die Postbank jetzt Kunden entschädigen muss (z.B. wegen fehlerhafter Risikohinweise) werden die Gerichte klären müssen. Anleger und Anwälte bereiten derzeit entsprechende Klagen vor.
25 Februar 2011
Investmentfonds: Verbraucherzentrale mahnen hohe Gebühren ab
Von Verbraucherschützern besonders kritisiert werden vergleichsweise hohe und intransparente Gebühren. Bei einer Untersuchung von insgesamt 50 Fonds kam die Verbraucherzentrale auf bis zu 60 verschiedene Gebührenpositionen bei einem Fond/einer Fondsgesellschaft. Der obligatorische Ausgabeaufschlag ist also nur ein Teil der Wahrheit.
Besonders dreist: als die Fondspreise im Keller waren und es eigentlich nur nach oben gehen konnte, haben einige Fondsgesellschaften eine sog. "Performance Fee" eingeführt, mit der sie an steigenen Anteilswerten partizipieren.
28 Januar 2011
Barclays Bank stellt Beratung für Kleinanleger ein- ist das die Zukunft auch in Deutschland?
Wäre ein solcher Schritt von Banken auch in Deutschland denkbar?
Denkbar ist grundsätzlich alles und jedes, allerdings unterscheidet sich der Bankenmarkt in Großbritannien doch deutlich vom dem in Deutschland. Während "auf der Insel" einige wenige Großbanken den Markt beherrschen, haben wir eine deutlich höhere Bankenvielfalt und damit einen größeren Wettbewerb. Zudem leben unsere Banken ganz gut von den Margen bei Dispokrediten, die es in dieser Form bei britsichen Banken nicht gibt (Briten nutzen für "Kontoüberziehungen" ihre Kreditkarte, die dort auch eine echte Kreditkarte ist).
Trotzdem ist eine ähnliche Entwicklung auch in Deutschland nicht ganz unmöglich. Schließlich sind die Deutschen Weltmeister im Feilschen um Kosten und Gebühren bei Banken. Das Girokonto muss kostenlos sein, der Dispo soll maximal 7% kosten und das Tagesgeld sollte derzeit mindestens 3% bringen. Ausgabeaufschläge bei Investmentfonds oder sonstige Verkaufsprovisionen für Banken gelten als unanständig. Die Beratung in den Banken soll umfassend, solide, verbraucherorientiert und vor allem kostenlos sein. Kurzum: Banken und Sparkassen sollen die eierlegende Wollmichsau bieten. Nur: Banken sind Wirtschaftsunternehmen und keine caritativen Einrichtungen. Ohne Erträge auf Zinsgeschäften, Gebühren oder Provisionen für den Verkauf von Anlageprodukten wird keine Bank -sei sie noch so verbraucherfreundlich- überleben können.
03 Januar 2011
Einlagensicherung verdoppelt
Für die meisten Anleger verändert sich durch die Änderung kaum etwas, denn die meisten Banken und Sparkassen verfügen neben der gesetzlichen Einlagensicherung über einen weitergehende Einlagensicherung durch ihre jeweiligen Verbände.
Auch in anderen EU-Ländern liegt die gesetzliche Einlagensicherung bei 100.000 Euro. Angehoben wurde auch die Einlagensicherung in Großbritannien, was vor allem alle Anleger der Bank of Scotland freuen dürfte. Dort stieg die staatliche britische Einlagensicherung von 50.000 Pfund auf 85.000 Pfund (ca. 98.000 Euro).
27 Dezember 2010
Bundesverbraucherministerin will Bankberater prüfen
Es wird spannend werden, ob und in welcher Form beispielsweise die Bafin die Anlageberatung in den Banken prüfen will. Die Frage ist auch, ob die Kundenberater/-innen den Braten riechen, wenn vermehrt fremde Kunden nach einer Beratung fragen.
08 Dezember 2010
Nur gesetzliche Einlagensicherung einklagbar
Dass die Ansprüche nicht einklagbar sind, ist unter Juristen seit längerem bekannt bzw. "vorherrschende Rechtsmeinung". Diese Meinung wurde jetzt durch ein Urteil des Landgerichts Berlin bekräftigt (AZ 10 O 360/09).
Gerade bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken sollte man bedenken, dass diese Institute sich für den Fall einer Pleite gegenseitig absichern, aber letztlich keine Sparkasse oder Genossenschaftsbank einen Rechtsanspruch darauf hat, von den Kollegen gerettet zu werden. Sofern "hier und da" mal eine dieser Banken in Schieflage gerät, ist es sicher kein Problem, diese Banken innerhalb des Verbundes aufzufangen. Anders könnte es aussehen, wenn mehrere Institute gleichzeit am Abgrund stehen. Und seit der Banken- und Finanzkrise sollte man immerhin nichts grundsätzlich ausschliessen.
Bei den privaten Banken ist die Situation noch ernster als bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Die freiwillige Einlagesicherung der privaten Banken, der beispielsweise die Deutsche Bank und Commerzbank angehören, wurde nach der Lehman-Pleite schon kräftig in Anspruch genommen und konnte die Anleger nur mit Hilfe des Bankenrettungsfonds Soffin entschädigen. Die Kassen des Bundesverbandes Deutscher Banken (BdB) sind angeblich leer. Eine weitere Bankenpleite könnte wahrscheinlich wieder auch nur mit Hilfe anderer aufgefangen werden. Jeder Anleger muss selbst entscheiden, ob er auf diese Form der Absicherung vertrauen möchte.
Mehr Informationen zum Thema Einlagensicherung bei Banken und Sparkassen finden Sie unter www.bankmitarbeiter.de/html/sicherheit_tagesgeld.html
02 November 2010
Genossenschaftsbanken: Rechenzentren sollen fusionieren
Da beide IT-Systeme völlig unterschiedlich sind, werden sich die Genossenschaftsbanken auf ein System einigen müssen. Das Problem: die Banken, die bislang das andere System nutzten, müssen -gegen entsprechende Kosten- komplett umrüsten. Da darf man gespannt sein, wann die Genossen sich in diesem Gebiet auf ein System einigen.
Umsatzsteuer: ausgelagerte Bankdienstleistungen bleiben steuerpflichtig
Banken und Sparkassen haben in der Vergangenheit zahlreiche externe Tochergesellschaften gegründet, die im Auftrag der Banken und Sparkassen beispielsweise den Zahlungsverkehr oder die Kreditabwicklung übernehmen. Dies erfolgt teilweise in Kooperation verschiedener Banken. Sinn und Zweck dieser Auslagerung ist, bestehende Tarifverträge im Bankengewerbe zu unterlaufen und Mitarbeiter zu -aus Bankensicht- günstigeren Konditionen zu beschäftigen. Die Zahlungen der Banken an diese "Dienstleister" unterliegen der Umsatzsteuer, sind also ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.
Die Genossenschaftsbanken und Sparkassen berufen sich bei ihrem Bestreben um eine Befreiung von der Umsatzsteuer darauf, dass sonst Finanzdienstleistungen, die innerhalb eines Bankkonzerns an Tochterunternehmen ausgelagert werden, umsatzsteuerfrei sind. Man möchte hier lediglich eine Gleichstellung mit den privaten Banken erreichen.
24 Oktober 2010
EU: Einlagensicherung wird auf 100.000 Euro begrenzt
In Deutschland wird es auch dabei bleiben, dass beispielsweise die Sparkasse und Volksbanken zusätzlich zur gesetzlichen Mindestsicherung ihre eigenen Sicherungssysteme behalten, die eine 100%ige Absicherung versprechen. Diese Banken fürchten allerdings eine doppelte Belastung, weil sie dann für zwei Sicherungssysteme zahlen müssen.
Weitere Infos zum Thema Einlagensicherung finden Sie unter www.bankmitarbeiter.de/html/einlagensicherung.html
